#2 Arduino Programmiergrundlagen

Programmieren ist gar nicht so schwer, wie die meisten glauben. Gerade die Arduino Platform macht den Einstieg auch für unerfahrene und Jugendliche sehr einfach. Die Arduino Programmiergrundlagen bekommst Du hier erklärt. So kannst Du schon bald mit deinen eigenen Projekte voll durchstarten.

Grundstruktur

Jedes Programm für Arduino folgt einem Grundschema. Dieses ist bereits beim erstellen eines neuen Programms vorgegeben und sieht so aus:

Grundstruktur eines Arduino-Programms

Wie auf dem Screenshot zu sehen, gibt es 2 Bereiche (auch Funktionen genannt). Innerhalb der Geschweiften Klammern ( { und } ) kann dabei der jeweilige Programmcode ausgeführt. Dabei wird loop() solange wieder von vorn ausgeführt, wie der Arduino läuft. Also im Zweifel unendlich oft. Hier hin gehört also der Hauptcode.

Die Funktion setup() wird beim Start des Arduinos einmalig ausgeführt. Deshalb eignet sich dieser Bereich besonders für Konfigurationen, die am Anfang ausgeführt werden müssen. Das ganze wird am Beispiel unten noch etwas klarer.

Variablen

Variablen werden verwendet um ausgelesene Werte (z.B. von einem Sensor) zu speichern und sie woanders wiederzuverwenden. Außerdem eignen sich Variablen super um Einstellungen zu Speichern, die mehrfach verwendet werden sollen. Zum Beispiel der Pin, an dem eine LED angeschlossen ist. So muss die Pin-Nummer nur an einer Stelle im Programm geändert werden. (Siehe Beispiel unten)

Arduino Programmiergrundlagen im Beispiel

Die meisten Arduino Boards haben eine LED direkt auf der Platine verlötet. Diese ist parallel zu einem Digital-Pin geschaltet und kann so schon ohne externe LED zum testen verwendet werden. Beim hängt die LED am Port D13. Wie das bei eurem Board ist, steht im Datenblatt.

Damit wir diese LED nun zum blinken zu bekommen, genügt dieses kurze Programm:

Sieht gar nicht so kompliziert aus, oder?

Im setup Teil, aktivieren wir mit Hilfe der Funktion pinMode den Entsprechenden Pin (13) als Ausgang. Anschließend schalten wir im loop abwechselnd 5 Volt und 0 Volt auf den Pin. Danach  wird jeweils 1 Sekunde (1000 ms) gewartet. Dies ist unbedingt nötig, da der Arduino die Befehle sonst viel zu schnell für unsere Augen ausführt und wir das Blinken höchstens als Flackern wahrnehmen würden.

Zum übertragen des Programms auf den angeschlossenen Arduino genügt ein Klick auf  . Der Arduino beginnt sofort mit der Arbeit und bringt die LED zum blinken.

Hinweis: Normalerweise brauchen wir für LEDs immer einen Vorwiderstand, damit sie einer Spannung von 5V ausgesetzt werden können. Bei der LED auf dem Board ist dieser bereits mit verbaut. Beachte dies bei deinen Schaltungen.

 

Hast Du es ausprobiert? Welche Erfahrungen hast Du sonst schon mit dem Arduino gemacht? Was hast Du mit deinem Arduino noch so vor? Hinterlass uns doch einen Kommentar!

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